Blende
Öffnung der Iris · beeinflusst Licht & Schärfentiefe
Öffnung der Iris · beeinflusst Licht & Schärfentiefe
Belichtungsdauer pro Frame · beeinflusst Bewegung
Sensor-Empfindlichkeit · beeinflusst Licht & Rauschen
Alle drei Werte arbeiten zusammen. Wenn du einen änderst, musst du einen anderen kompensieren, damit das Bild gleich hell bleibt.
Die drei Ecken stehen dabei jeweils für einen zweiten Effekt: Blende steuert zusätzlich die Schärfentiefe, Verschlusszeit die Bewegungsunschärfe, ISO das Bildrauschen.
Die Blende ist die verstellbare Öffnung im Objektiv. Kleine Zahl = große Öffnung (viel Licht, geringe Schärfentiefe). Große Zahl = kleine Öffnung (wenig Licht, alles scharf).
Tipp: Für ein filmisches, freigestelltes Portrait wähle f/1.8 – f/2.8.
Wie lange der Sensor pro Bild Licht sammelt. Beim Video gilt die 180-Grad-Regel: Verschlusszeit ≈ doppelte Framerate (z.B. 25 fps → 1/50 s). Das wirkt natürlich.
Zu kurz = staccato-artige Bewegung. Zu lang = Motion Blur & Verwackeln.
Verstärkung des Sensorsignals. Niedrig = sauberes Bild, benötigt aber viel Licht. Hoch = bringt Helligkeit in dunkle Situationen, aber es entsteht Bildrauschen.
Moderne Kameras haben oft einen „Dual Native ISO" – z.B. 800 & 4000.
Der Bereich, der im Bild scharf erscheint. Abhängig von Blende, Brennweite und Abstand zum Motiv. Kleine Blendenzahl & nahes Motiv → wenig Schärfentiefe → schöner Bokeh-Look.
Stelle bei offener Blende (f/1.4) das Pinwheel als Motiv scharf – der Hintergrund schmilzt weg.