Framerate
Bilder pro Sekunde des Films
Bilder pro Sekunde des Films
Öffnungswinkel der Verschlussscheibe in Grad
Nur für die Visualisierung – realer Shutter läuft mit Echtzeit
In klassischen Filmkameras rotiert zwischen Objektiv und Filmstreifen eine Scheibe mit einem Sektorausschnitt. Einmal pro Bild dreht sie sich, der offene Sektor gibt den Film kurz frei – das ist die Belichtung. Danach wird der Film transportiert.
Bei einem Öffnungswinkel von 180° ist der Sensor während der halben Frameperiode belichtet. Das ergibt die natürliche Bewegungsunschärfe, die wir aus dem Kino kennen: bei 25 fps → 1/50 s, bei 50 fps → 1/100 s. Gilt als Cine-Standard.
Die Belichtungszeit ergibt sich aus Framerate und Angle:
t = α / (360° × fps)
Beispiele:
180° / (360 × 25) = 1/50 s90° / (360 × 25) = 1/100 s360° / (360 × 24) = 1/24 sKleiner Angle (45°–90°): harte, staccato-artige Bewegung (typisch „Saving Private Ryan"-Look, Schlachtszenen).
180°: natürlich, filmisch, Standard.
Großer Angle (270°–360°): starke Bewegungsunschärfe, dreamy/träumerisch.